Eintrag im Gewinnspiel-Blog vom: 13.08.2011
Wie bereits erwähnt, bin ich ein großer Freund vom Tagesgeld (siehe auch Artikel Tagesgeldkonto-Zinsen: Wie entwickelt sich der Markt? oder Artikel Tagesgeld überzeugt mich als Geldanlage). Ich denke, dass ein Tagesgeld den besten Trade-Off aus Sicherheit und Rentabilität bietet und habe daher meine "paar Kröten" vor allem auf Tagesgeldkonten platziert. Bis vor kurzem war unter den Konten auch ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland, dass ich nun aber gekündigt habe.
Meine Kündigung hatte nur teilweise etwas mit meiner Zufriedenheit zu tun. Was ich nicht so schön war, ist das mir die Jahressteuerbescheinigung in diesem Jahr erst gegen Ende Mai zugegangen ist und das auch nur nach massiver Nachfrage und Stress mit der Hotline. Meine Einkommensteuererklärung konnte ich daher in diesem Jahr quasi erst auf dem letzten Drücker abgeben können, was mich geärgert hat.
Andererseits habe ich in der Zeit davor sehr positive Bank of Scotland Erfahrungen gemacht und war sehr zufrieden mit meinem Konto. Der Login ins Konto und die Kontoführung beispielsweise fand ich sehr einfach gemacht. Endlich mal Zugangsdaten, die ich mir auch wirklich merken konnte und trotzdem habe ich den Zugang zum Konto als sicher empfunden (das ist bei vielen anderen Tagesgeldkonten anders, ohne sein Handy und den Akten mit den Unterlagen zur Hand zu haben kam man da nicht eben schnell mal ans Konto um zu gucken, was drauf ist). Die hohen Zinsen (die in der Zeit, wo ich mein Konto bei der Bank of Scotland hatte immer an der Spitze aller Anbieter rangiert sind) und das Startgeld haben das Konto natürlich zusätzlich interessant gemacht.
Natürlich muss man ganz klar hinterfragen, wie sicher das Geld bei der Bank of Scotland ist. Über die Zeit hinweg habe ich da sehr unterschiedliche Reaktionen erlebt. Auf der einen Seite ist die Bank of Scotland eine der größten Banken der Welt (140.000 Mitarbeiter, 30 Millionen Privat- und Geschäftskunden, 3000 Fillialen alleine in Großbritannien) und steht zu 77% im brittischen Staatsbesitz (was meiner Ansicht nach eine größere Sicherheit bietet), andererseits hat man in der großen Wirtschaftskrise zwischen 2007 und 2009 ja auch einige größere Banken straucheln sehen. In jedem Fall steht hinter der Bank of Scotland aber der brittische Einlagensicherungsfond, der Gelanlagen mit einer Einlagensicherung von 85.000 Pfund (entspricht etwa 100.000 Euro) absichert.
Fazit: Insgesamt muss ich heute sagen, dass ich das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland nicht uninteressant finde. Ein paar Schwächen im Service muss man ggf. hinnehmen, dafür kriegt man immer noch überdurchschnittliche Zinsen (wobei das Zinsniveau bei anderen, deutschen Banken mittlerweile besser geworden ist und man hier nur geringe Abstriche in Kauf nehmen muss), ein schönes Startgeld und ein einfaches, aber sehr sicheres Konto.
Tagesgeld: Bank of Scotland Erfahrungen
Meine Erfahrungen mit der Bank of Scotland
Wer kennt die Werbung der Bank of Scotland nicht? In den letzten Monaten hat die Bank mit Sitz im schottischen Edinburgh massives Marketing zur Neukundengewinnung betrieben: Werbespots in Fernsehen, Plakataktionen und massive Werbekampagnen im Internet haben sicherlich zu einer breiten Bekanntheit in der Bevölkerung geführt. Überdurchschnittliche Zinsen und ein Startkapital in Höhe von bis zu 30 Euro sollen nach wie vor Kunden anlocken. In diesem Artikel möchte ich kurz meine Bank of Scotland Erfahrungen schildern (bei Tagesgeldkonto.com gibt es übrigens weitere Erfahrungsberichte zur BoS).Wie bereits erwähnt, bin ich ein großer Freund vom Tagesgeld (siehe auch Artikel Tagesgeldkonto-Zinsen: Wie entwickelt sich der Markt? oder Artikel Tagesgeld überzeugt mich als Geldanlage). Ich denke, dass ein Tagesgeld den besten Trade-Off aus Sicherheit und Rentabilität bietet und habe daher meine "paar Kröten" vor allem auf Tagesgeldkonten platziert. Bis vor kurzem war unter den Konten auch ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland, dass ich nun aber gekündigt habe.
Meine Kündigung hatte nur teilweise etwas mit meiner Zufriedenheit zu tun. Was ich nicht so schön war, ist das mir die Jahressteuerbescheinigung in diesem Jahr erst gegen Ende Mai zugegangen ist und das auch nur nach massiver Nachfrage und Stress mit der Hotline. Meine Einkommensteuererklärung konnte ich daher in diesem Jahr quasi erst auf dem letzten Drücker abgeben können, was mich geärgert hat.
Andererseits habe ich in der Zeit davor sehr positive Bank of Scotland Erfahrungen gemacht und war sehr zufrieden mit meinem Konto. Der Login ins Konto und die Kontoführung beispielsweise fand ich sehr einfach gemacht. Endlich mal Zugangsdaten, die ich mir auch wirklich merken konnte und trotzdem habe ich den Zugang zum Konto als sicher empfunden (das ist bei vielen anderen Tagesgeldkonten anders, ohne sein Handy und den Akten mit den Unterlagen zur Hand zu haben kam man da nicht eben schnell mal ans Konto um zu gucken, was drauf ist). Die hohen Zinsen (die in der Zeit, wo ich mein Konto bei der Bank of Scotland hatte immer an der Spitze aller Anbieter rangiert sind) und das Startgeld haben das Konto natürlich zusätzlich interessant gemacht.
Natürlich muss man ganz klar hinterfragen, wie sicher das Geld bei der Bank of Scotland ist. Über die Zeit hinweg habe ich da sehr unterschiedliche Reaktionen erlebt. Auf der einen Seite ist die Bank of Scotland eine der größten Banken der Welt (140.000 Mitarbeiter, 30 Millionen Privat- und Geschäftskunden, 3000 Fillialen alleine in Großbritannien) und steht zu 77% im brittischen Staatsbesitz (was meiner Ansicht nach eine größere Sicherheit bietet), andererseits hat man in der großen Wirtschaftskrise zwischen 2007 und 2009 ja auch einige größere Banken straucheln sehen. In jedem Fall steht hinter der Bank of Scotland aber der brittische Einlagensicherungsfond, der Gelanlagen mit einer Einlagensicherung von 85.000 Pfund (entspricht etwa 100.000 Euro) absichert.
Fazit: Insgesamt muss ich heute sagen, dass ich das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland nicht uninteressant finde. Ein paar Schwächen im Service muss man ggf. hinnehmen, dafür kriegt man immer noch überdurchschnittliche Zinsen (wobei das Zinsniveau bei anderen, deutschen Banken mittlerweile besser geworden ist und man hier nur geringe Abstriche in Kauf nehmen muss), ein schönes Startgeld und ein einfaches, aber sehr sicheres Konto.
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