Eintrag im Gewinnspiel-Blog vom: 26.08.2011
Gerade habe ich (mehr durch Zufall) einen interessanten Beitrag gesehen, in dem es um Diskrepanzen zwischen den Bandbreiten gibt, die DSL-Provider (DSL steht übrigens für Digital Subscriber Line) in ihren Verträgen vorsehen und dem, was die gebuchte DSL-Leitung dann tatsächlich hergibt. Ich habe daher auch mal einen kleinen DSL-Speedtest für meine Verbindung ausgeführt und war erstaunt, dass ich eine vertretbare Abweichung von rund 350 Kbit gemessen habe (bei DSL 6000) -> Allerdings Abends gegen 22 Uhr.
Leider wissen viele Menschen noch nicht, dass die Bandbreitenangaben in den Werbebroschüren und Verträgen der Provider theoretische Maximalangaben sind - also Angaben darüber, was technisch (unter optimalen Bedingungen) möglich wäre. In der Realität werden die Bandbreiten aus Werbeprospekten tatsächlich fast nie erreicht. Es gibt viele technische Hürden, die Einfluss auf die tatsächliche Bandbreite haben. Viele dieser Faktoren lassen sich dabei nicht von den Anbietern beeinflussen. Einen wesentlichen Einfluss auf die Bandbreite, die vom Anbieter zur Verfügung gestellt werden kann hat beispielsweise die Leitungslänge vom Hausanschluss zum nächstgelegenen DSL-Netzknoten. Ist hier die Entfernung sehr groß, wird die verfügbare Bandbreite tendenziell niedriger sein. Auch die Anzahl der Teilnehmer, die auf dieser "Leitung unterwegs sind " (deswegen habe ich zu meinem DSL-Speedtest-Ergebnis oben auch nochmal die Uhrzeit dazu geschrieben) wird Einfluss auf die Bandbreite jedes einzelnen Nutzers haben.
Nach dem Abschluss eines DSL-Vertrages sollte man daher einfach mal prüfen, wie stark die tatsächliche und die vertraglich abgeschlossene Bandbreite voneinander abweichen. Ist die Differenz zu stark, macht es sicherlich Sinn das Gespräch mit dem Provider zu suchen oder sogar prüfen zu lassen, ob ein Sonderkündigungsrecht besteht.
Doch nicht nur nach Abschluss eines Vertrages macht es Sinn, sich über die DSL-Geschwindigkeit zu informieren. Fragen zur tatsächlich realistischen DSL-Geschwindigkeit sollte man bereits vor Vertragsabschluss stellen. Denn: Viele Anbieter haben einen in der Vergangenheit Verträge mit DSL-Geschwindigkeiten untergejubelt, die tatsächlich (nicht mal theoretisch) möglich gewesen wären. Da haben Kunden einen DSL-Vertrag mit maximaler Bandbreite von 16.000 Kbit/s unterschrieben, obwohl die Leitungen im Haus gerade einmal 4.000 Kbit/s im Maximum hergegeben haben.
Mittlerweile haben viele Anbieter allerdings erkannt, dass der Kunde König ist. Bei meinem DSL-Anschluss bin ich daher bereits vor ab darüber informiert worden, dass mehr technisch einfach nicht gehen würde und das ein hochwertigerer DSL-Vertrag daher keinen Sinn machen würde. Andere Anbieter garantieren mittlerweile Mindestbandbreiten, die dann auch tatsächlich eingehalten werden können oder kommunizieren ihren Kunden rechtzeitig und von sich aus, dass die theoretische Bandbreite nicht erreicht werden kann und geben Gründe und weitere Informationen hierzu bekannt.
Fazit: Einen DSL-Speedtest sollte jeder DSL-Kunde einmal machen, wenn er einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen hat. Wer sich einen neuen Vertrag zulegen will, der informiert sich bereits vorab darüber, was technisch überhaupt machbar wäre, bevor er unterschreibt!
DSL Speedtest: Hält mein Anschluss, was ich bezahle?
Warum es oft weniger gibt als in der Werbung versprochen
Immer wieder gibt es starke Diskrepanzen zwischen dem, was einem an Bandbreite in einem DSL-Vertrag verkauft wird und dem, was die Leitung tatsächlich an Geschwindigkeit hergibt. Es macht daher Sinn, die tatsächliche Bandbreite in einem DSL Speedtest herauszufinden und zu überprüfen.Gerade habe ich (mehr durch Zufall) einen interessanten Beitrag gesehen, in dem es um Diskrepanzen zwischen den Bandbreiten gibt, die DSL-Provider (DSL steht übrigens für Digital Subscriber Line) in ihren Verträgen vorsehen und dem, was die gebuchte DSL-Leitung dann tatsächlich hergibt. Ich habe daher auch mal einen kleinen DSL-Speedtest für meine Verbindung ausgeführt und war erstaunt, dass ich eine vertretbare Abweichung von rund 350 Kbit gemessen habe (bei DSL 6000) -> Allerdings Abends gegen 22 Uhr.
Leider wissen viele Menschen noch nicht, dass die Bandbreitenangaben in den Werbebroschüren und Verträgen der Provider theoretische Maximalangaben sind - also Angaben darüber, was technisch (unter optimalen Bedingungen) möglich wäre. In der Realität werden die Bandbreiten aus Werbeprospekten tatsächlich fast nie erreicht. Es gibt viele technische Hürden, die Einfluss auf die tatsächliche Bandbreite haben. Viele dieser Faktoren lassen sich dabei nicht von den Anbietern beeinflussen. Einen wesentlichen Einfluss auf die Bandbreite, die vom Anbieter zur Verfügung gestellt werden kann hat beispielsweise die Leitungslänge vom Hausanschluss zum nächstgelegenen DSL-Netzknoten. Ist hier die Entfernung sehr groß, wird die verfügbare Bandbreite tendenziell niedriger sein. Auch die Anzahl der Teilnehmer, die auf dieser "Leitung unterwegs sind " (deswegen habe ich zu meinem DSL-Speedtest-Ergebnis oben auch nochmal die Uhrzeit dazu geschrieben) wird Einfluss auf die Bandbreite jedes einzelnen Nutzers haben.
Nach dem Abschluss eines DSL-Vertrages sollte man daher einfach mal prüfen, wie stark die tatsächliche und die vertraglich abgeschlossene Bandbreite voneinander abweichen. Ist die Differenz zu stark, macht es sicherlich Sinn das Gespräch mit dem Provider zu suchen oder sogar prüfen zu lassen, ob ein Sonderkündigungsrecht besteht.
Doch nicht nur nach Abschluss eines Vertrages macht es Sinn, sich über die DSL-Geschwindigkeit zu informieren. Fragen zur tatsächlich realistischen DSL-Geschwindigkeit sollte man bereits vor Vertragsabschluss stellen. Denn: Viele Anbieter haben einen in der Vergangenheit Verträge mit DSL-Geschwindigkeiten untergejubelt, die tatsächlich (nicht mal theoretisch) möglich gewesen wären. Da haben Kunden einen DSL-Vertrag mit maximaler Bandbreite von 16.000 Kbit/s unterschrieben, obwohl die Leitungen im Haus gerade einmal 4.000 Kbit/s im Maximum hergegeben haben.
Mittlerweile haben viele Anbieter allerdings erkannt, dass der Kunde König ist. Bei meinem DSL-Anschluss bin ich daher bereits vor ab darüber informiert worden, dass mehr technisch einfach nicht gehen würde und das ein hochwertigerer DSL-Vertrag daher keinen Sinn machen würde. Andere Anbieter garantieren mittlerweile Mindestbandbreiten, die dann auch tatsächlich eingehalten werden können oder kommunizieren ihren Kunden rechtzeitig und von sich aus, dass die theoretische Bandbreite nicht erreicht werden kann und geben Gründe und weitere Informationen hierzu bekannt.
Fazit: Einen DSL-Speedtest sollte jeder DSL-Kunde einmal machen, wenn er einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen hat. Wer sich einen neuen Vertrag zulegen will, der informiert sich bereits vorab darüber, was technisch überhaupt machbar wäre, bevor er unterschreibt!
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